Spanbaum nach Ihrem Wunsch?

Spanbäume für die Weihnachtszeit oder als schickes Accessoire aus Holz! In verschiedenen Farben und Größen.

Spanbäume - traditionelle Kunstwerke aus dem Erzgebirge

Mein Name ist Andreas Hofmann. Ich baue Spanbäume nach Ihren Wünschen.

Im folgenden habe ich einige Informationen für Sie zusammengefasst über Spanbäume. 


Die Herstellung – Erfahrung, Geduld und Geschick 

In meiner kleinen Werkstatt im Spielzeugdorf Seiffen werden Spanbäume auf traditionelle Art hergestellt. Diese einzigartigen Kunstwerke sind besonders im Erzgebirge schon seit mehr als 100 Jahre bekannt.

Gefertigt werden sie ausschließlich aus geradlinig und ebenmäßig gewachsenem Lindenholz, weil es eine gleichmäßige Maserung hat und in der Regel sehr dicht ist. Dabei ist es aber auch relativ weich und langfaserig und somit als sehr elastisches Holz für die Bearbeitung besonders gut geeignet.

Zur Herstellung eines Spanbaumes wird in einem ersten Arbeitsschritt ein gedrechselter Sockel mit einem Stamm, dem sogenannten Spanbaumrohling, vorbereitet. Nun kann die eigentliche traditionelle Fertigung in Handarbeit beginnen: Mittels eines Balleisens, ein ganz besonders scharfes Werkzeug, werden die Zweige des Baumes in kleinen Locken nach oben zur Spitze geschoben. Dabei wird jede einzelne Locke, die auch einem Holzspan vergleichbar ist, einzeln per Hand mit sehr viel Gefühl vom Stamm abgelöst und geformt. Diese Tätigkeit ist das eigentliche Spanbaum-Stechen, bei dem je nach Größe des Baumes bis zu 300 Locken vom Stamm abgelöst werden.

Sind alle Locken gestochen, werden sie mit einer Nadel ausgerichtet und bei größeren Bäumen für eine dauerhafte Haltbarkeit aneinander geklebt. Auch erhalten die Bäume so das gewünschte symmetrische Aussehen und bleiben formbeständig. Durch die Vielzahl der selbst für die einzelnen Locken erforderlichen Arbeitsgänge ist die Herstellung jedes einzelnen Spanbaumes sehr zeitaufwendig und erfordert eine dauerhafte Konzentration. Bei größeren Bäumen ist zudem ein hoher Kraftaufwand nötig.

Nur noch wenige Handwerker im Spielzeugwinkel beherrschen die Kunst der traditionellen Spanbaumherstellung, die Sie im Übrigen bei mir auch gerne erleben können.

Meine Werkstatt – Volkskunst in Heimarbeit 

Nehmen Sie sich etwas Zeit und besuchen Sie mich zu Hause in meiner kleinen Werkstatt im Seiffener Ortsteil Heidelberg, unmittelbar an der Hauptstraße gelegen. Gern kann ich Ihnen das Spanbaum-Stechen zeigen und den einen oder anderen Kniff verraten. 

Da Spanbäume reine Handarbeit sind, können sie nur in begrenzter Stückzahl gefertigt werden. Hergestellt werden sie als dekorative Einzelstücke, aber auch in kleinen Serien zur Bestückung von Schwibbögen, Pyramiden und anderen erzgebirgischen Artikeln.

Meine Produkte – jedes einzelne ein Original

In meiner Werkstatt erhalten Sie Spanbäume naturbelassen in den Größen zwischen 6 cm und 150 cm. Als Besonderheit biete ich darüber hinaus auch grüne Spanbäume an, die zum Beispiel in einer Kollektion einen guten Kontrast zu naturfarbenen Figuren bilden.

Außerdem können Sie bei mir – immer aus eigener handwerklicher Produktion - als Weihnachtsbaumschmuck sogenannte Spanzapfen in den Größen 6 cm und 8 cm erhalten. In den Naturfarben des Holzes belassen, bilden sie einen dekorativen Kontrast am anspruchsvoll geschmückten Weihnachtsbaum. Als Baumbehang ebenfalls gut geeignet sind Weihnachtsmannfiguren, aufrecht stehend mit einer Größe von 3,5 cm oder auch sitzend in einem naturholzfarbenem Ring mit dem Durchmesser von 5 cm.

Schließlich kann ich Ihnen auch meine ebenfalls aus Lindenholz handgeschnitzten Kerzenhalter empfehlen. Sie zeigen mit dem Motiv “Seiffener Weihnachtsberg” einen Ausschnitt unseres Spielzeugdorfes, in dem eine Miniatur der berühmten Seiffener Bergkirche und einige Dorfhäuschen den Blickfang bieten. Wahlweise in Naturholzausfertigung oder als farbig gestaltete Winterlandschaft ist dieser Kerzenhalter ein niveauvolles Souvenir aus dem Spielzeugwinkel des Erzgebirges. 


Die erzgebirgische Holzkunst – aus der Not geboren zu Weltruhm gelangt

Die erzgebirgische Holzkunst ist heute einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in unserer Region. Als sich der Erzbergbau durch zahlreiche Funde vor allem im 15. Und 16. Jahrhundert über weite Teile des Erzgebirges verbreitete und zum wichtigsten Erwerbszweig der Menschen, aber auch zur Quelle des Reichtums Sachsens wurde, war das dafür dringend nötige Holz in den unendlich erscheinenden Wäldern reichlich vorhanden. Eingesetzt wurde es als Grubenholz im Bergbau, aber auch vielfältig bei der Errichtung von Bauwerken, im Hausbau und zur Herstellung von Gebrauchsgegenständen, wie etwa Möbel, Werkzeuge und Holzgefäße eingesetzt. Für die damals zahlreichen Glashütten wurde das Holz für die Herstellung von Holzkohle benötigt.

In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erlebte der Zinnabbau seinen Höhepunkt und ebbte nach 1750 ab. Mit dem Niedergang des Bergbaus begann sich aus den vorhandenen Fähigkeiten der Menschen bei der Bearbeitung von Holz langsam die eigentliche Holzkunst zu entwickeln. Vor allem war es aber die Not der Bergleute, sich neuen Möglichkeiten für den Lebensunterhalt und damit auch der Herstellung von Holzgegenständen zuzuwenden. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts wurde die erste sogenannte “Seiffener Ware”, das waren damals vor allem verschiedene Spielzeuge, aber auch Gebrauchsgegenstände aus Holz, zu den Handelsplätzen nach Nürnberg und Leipzig gebracht. Die Seiffener Holzprodukte konnten sich gegenüber der Konkurrenz relativ schnell durchsetzen, da sie durch die niedrigen Löhne im armen Erzgebirge sehr günstig, in großen Sortimenten und massenweise produziert wurden.

Immer mehr Produkte wurden im Laufe der Zeit durch den Einfallsreichtum und oft auch die künstlerische Begabung ihrer Hersteller angeboten. Neben Spielzeug erfand man auch Figuren, die das Leben der ehemaligen Bergleute symbolisierten. Die berühmtesten unter ihnen sind Engel und Bergmann, Nussknacker und Räuchermann.

Heute gehören darüber hinaus auch Pyramiden, Schwibbögen und viele andere Artikel zum Sortiment des Kunsthandwerkers. Sie werden weltweit nachgefragt, oft auch gesammelt und als bevorzugte Dekoration zur Advents- und Weihnachtszeit - mit Familiensinn und oft auch Emotionen verbunden - von Generation zu Generation weitergegeben.

Seiffen – ein kleines Dorf weltweit bekannt

Der Name Seiffens geht auf den Zinnbergbau zurück, als das Erz vom Gestein durch waschen (damals als „seiffen“ bezeichnet) getrennt wurde und tritt erstmals als „Zyn-Syffen“ auf.

Der Ort Seiffen gehört heute zu den bekanntesten in der Region. Durch seine zahlreichen Handwerksbetriebe, die Volkskunst, die einmalige weihnachtliche Tradition, aber auch durch viele attraktive Sehenswürdigkeiten ist er zum touristischen Anziehungspunkt geworden. Bitte nehmen Sie sich ausreichend Zeit für einen Besuch unseres Ortes, um das Spielzeugmuseum, das Freilichtmuseum, die Seiffener Sommerrodelbahn, viele Schauwerkstätten oder nicht zuletzt die weltberühmte und nach dem Vorbild der Dresdner Frauenkirche erbaute Bergkirche erleben zu können!

Das nur ca. 2.200 Einwohner zählende Seiffen mit einer Flächenausdehnung von etwa 12,5 km² liegt am Erzgebirgskamm nahe der tschechischen Grenze in einer durchschnittlichen Höhenlage von etwa 650 m über dem Meeresspiegel. Einen jährlichen Höhepunkt unter den zahlreichen Veranstaltungen bildet die Seiffener Weihnacht mit dem Bergmannsaufzug. Informieren Sie sich dazu in der Touristikinformation des Ortes oder auf der Homepage unserer Gemeinde im Internet.

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Spanbaum Andreas Hofmann

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